
Teig
Weizenmehl Typ 00 oder 550 … 500g
Reismehl ……………………………… 250g
Trockenhefe …………………………. 1 pk (7g)
Zucker …………………………………. 2 EL
Wasser ………………………………… ca 600 ml
Füllung (mit Hack)
Zwiebeln ………………………………………… 200 g
Hackfleisch …………………………………….. 400-500 g
Rinderbuillon …………………………………. 1 Päckchen
Salz ………………………………………………… nach Belieben
Zucker ……………………………………………. 1-3 EL
Currypulver ……………………………………. ca 3 EL
Bulldog Tonkatsusoße …………………….. 3-5 EL
Speisestärke zum Andicken …………….. 3-5 EL
Öl zum Braten
Wasser wie benötigt
Füllung (vegan)
Zwiebeln ……………………………………….. 500g
Champignons ………………………………… 200g
Weiße Bohnen ……………………………….. 1 Dose
Gemüsebrühe ………………………………… 3 EL
Salz ………………………………………………. nach Belieben
Zucker …………………………………………… 1-3 EL
Currypulver …………………………………… ca 3 EL
Bulldog Tonkatsusoße …………………….. 3-5 EL
Speisestärke zum Andicken …………….. 3-5 EL
Öl zum Braten
Wasser wie benötigt
Arbeit, die sich lohnt!
Ich gestehe, so ganz unaufwendig sind die Dinger nicht. ABER es lohnt sich, für Sie getestet! Und so mancher hat mir ja speichellassend über die Schulter geschaut beim letzten Versuch.
Erstmal der Teig
Den Teig unbedingt am Vortag vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen – nur mit genug Zeit bekommt er die Elastizität, die wir nachher brauchen, und zum Füllen ist es auch ganz gut, wenn er noch ein bisschen fester ist. Einfach Mehl, Zucker, Trockenhefe zusammenkippen, und ca die Hälfte vom Wasser. Dann knetest du, und gibst schlückchenweise vom Rest Wasser hinzu, bis du einen zähen, festen Teig hast, der sich von der Schüssel löst, etwa so fest wie dein Ohrläppchen. Knete, bis der Teig richtig schön glatt ist und nicht mehr klumpig aussieht, das könnte ein paar Minuten dauern! Dann deckst du die Schüssel ab und stellst sie in den Kühlschrank – wie gesagt, am besten über Nacht.
Füllungen
Für beide Füllungen gilt eigentlich eine sehr ähnliche Zubereitungsweise.
Zwiebeln würfeln und mit Öl in der Pfanne anbraten, bis sie glasig sind. Dann gibst du die restlichen Zutaten hinzu – da es nachher eine einigermaßen formbare Masse werden soll, würfel das Gemüse in ca 1cm große Stücke. Du kannst auch andere Gemüsesorten hineintun, wie Dosenmais oder Karotten.
Wenn alles angebraten aussieht, gibst du Wasser hinzu, bis die Zutaten nur noch leicht oben rausschauen, und löst die Brühe darin.
Beim Curry kannst du wild experimentieren – probier aus welche dir am besten schmecken! Für so ein „Standard Currygeschmack“ finde ich günstige Currymischungen völlig fein, aber man kann natürlich auch exotischere Mischungen oder Currypaste nehmen. Wichtig ist nur, dass es nicht zu wenig ist – es sollte genug sein, dass die Farbe dominiert.
Wahrscheinlich musst du ein bisschen mit Salz und Zucker abschmecken – auch hier, wie es dir schmeckt. Ich persönlich mag es, wenn die Süße deutlich zu tragen kommt, manche mögen es salziger. In jedem Fall ist der letzte Feinschliff für den Geschmack die Bulldog Tonkatsusoße. Man sagt im Japanischen dazu „Kakushiaji“, der versteckte Geschmack. Es macht den Currygeschmack irgendwie rund, ganz schwer zu beschreiben.
Wenn die Soße dir schmeckt (sie darf ruhig etwas würziger sein), löst du die Süeisestärke in einer Tasse Wasser und gibst sie in die blubbernde Pfanne. Die Soße sollte schon ein bisschen am köcheln sein, und du musst die Stärke schnell unterrühren, damit sie nicht klumpt – das merkst du aber ganz schnell. Rühr so viel von der Mischung unter, bis die Flüssigkeit gebunden ist und die Masse zusammenklebt – es soll ja schließlich eine Füllung werden!
Nimm die Pfanne vom Herd und wenn du hast, breite die Masse auf einem Backblech oder einer anderen größeren Form aus, damit sie schneller abkühlt.
Füllen und Frittieren
Der Teig sollte ein bisschen aufgegangen sein und sich fest anfühlen. Teile ihn in 8 Teile.
Ich habe es diesmal so gemacht, dass ich die Teigachtel noch mal geteilt, ausgerollt und die Füllung quasi von beiden Seiten eingewickelt habe – wie genau du das machst, ist aber deine Sache. Vielleicht findest du ja einen besseren Weg, den Teig möglichst gleichmäßig um die Füllung zu bekommen?!
Das Öl sollte auf 160-180° erhitzt werden, wer eine Fritteuse besitzt, gewinnt hier natürlich. In meinem japanischen Frittiertopf wurde es ein bisschen zu heiß letztes Mal, so dass der Teig nicht ganz gleichmäßig durchgebacken ist bevor es außen schon goldbraun wurde – ich schätze, sie müssen bei ca 180° um die 6-8 Min frittiert werden. Wenn ich es nächstes Mal besser hinbekomme und zufällig auch dokumentiere, update ich das Rezept hier.
Bon Appetit!
Das Ganze lässt sich hervorragend einfrieren und wieder aufbacken – fantastisch, um sich einfache Snacks vorzubereiten. Mir reicht so n Brötchen auch als volle Mahlzeit, die sind nicht zu unterschätzen! Vielleicht mit einem kleinen Beilagensalat servieren für die Ausgewogenheit.
